In
drei Abteilungen, entsprechend den Etagen des historischen Museumsgebäudes,
werden den Besuchern die Stadtgründung, die religiöse
Vielfalt und das Alltagsleben Friedrichstadts vorgestellt.
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Im Erdgeschoss geht es um die Stadtgründung. Ein
großes Modell eines Friedrichstädter Hauses dient gleichzeitig
als überdimensionierte Vitrine: die Türen und Fenster lassen
sich öffnen und geben den Blick auf Exponate zum Hausbau der Stadtgründer
frei. Ein Stadtmodell aus braunem Ton zeigt jedes einzelne Gebäude
in der Zeit um 1800. Schubladen mit Karten und Grafiken erlauben einen
vertiefenden Blick in die Entwicklung der Stadt.
Besonderer Hingucker ist eine
(fiktive) Szene, die ein Gespräch zwischen Herzog Friedrich III.
und einem der ersten Siedler zeigt. Gleichzeitig kann man das Gespräch
per "Höhrrohr" belauschen.
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Im Obergeschoss
geht es um die religiöse Vielfalt der Stadt, die 1621
von niederländischen Glaubensflüchtlingen gegründet
wurde. Noch heute gibt es im 2500 Einwohner zählenden
Friedrichstadt vier Kirchen, die von fünf verschiedenen
Gemeinden regelmäßig genutzt werden.
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Mitglieder dieser
verschiedenen Glaubensgemeinschaften stellen persönlich
ihre jeweilige Religion vor. Zudem kommt auch ein Mitglied
der einst blühenden jüdischen Gemeinde zu Wort,
die es seit der NS-Zeit in Friedrichstadt nicht mehr gibt.
Ganz oben ist das
Alltagsleben der Friedrichstädter Thema. Von Kindheit
über Handel und Wandel, Infrastruktur bis hin zu geselligem
Leben reicht die Palette der behandelten Themen.
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ein roter Faden zieht sich zudem ein Geschichtsfries durch
das ganze Haus, das wichtige Daten der Geschichte von der
Stadtgründung bis heute zeigt.
Damit Eltern in
Ruhe die Geschichte der Holländerstadt ergründen
können, gibt es eine Spielecke mit einem historischen
Kaufmannsladen, die den Kleinen Beschäftigung bietet.
Fotos: Helga Schulz,
Heide |
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