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Gebäude
1626,
fünf Jahre nach Gründung Friedrichstadts, ließ sich
Adolph van Wael am Mittelburggraben ein Speichergebäude errichten.
Der Bauplatz war klug gewählt: die Waren aus aller Welt,die
in Friedrichstadt umgeschlagen werden sollten, konnten per Schiff
direkt vor die Tür des Gebäudes gebracht werden. Der Niederländer
ließ seinen Speicher prächtig ausstatten.

Die Ziegel wurden zu akkuraten geometrischen Mustern verarbeitet,
mehrere Sandsteinfiguren schmückten die Front des Hauses und
über der großen Eingangstür wurde ein Wappen des
Erbauers mit der Jahreszahl 1626 und seinem Sinnspruch "Omne
solum forti viro patria" (= dem tapferen Mann wird jeder Boden
zur Heimat) angebracht.Doch die Wünsche, die der Stadtgründer
Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf hatte, verwirklichten
sich nicht.
Friedrichstadt
wurde keine blühende Handelsstadt, sondern blieb stets ein
beschaulicher kleiner Ort. So wurde auch das Münzrecht, das
der Herzog den Friedrichstädtern eigentlich zugesichert hatte,
nie verliehen. Trotzdem erhielt der Speicher des Adolph van Wael
den Namen "Münze", denn immerhin war er der Statthalter
des Herzogs und wenn dann doch noch einmal eine Münze eingerichtet
werden sollte, dann doch wohl in seinem Haus
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